PRP. Regeneration mit körpereigenem Plasma.
Bei der PRP-Behandlung wird plättchenreiches Plasma aus dem eigenen Blut gewonnen und gezielt in Haut oder Kopfhaut eingebracht. Ziel ist keine sofortige Auffüllung, sondern die Unterstützung körpereigener Regenerationsprozesse – ärztlich geplant und passend zur jeweiligen Indikation.

Körpereigene Faktoren gezielt nutzen.
PRP steht für Platelet-Rich Plasma – plättchenreiches Plasma. Dafür wird eine kleine Menge Blut entnommen und zentrifugiert. Die konzentrierte Plasmafraktion enthält Blutplättchen und freigesetzte Botenstoffe, die an Reparatur- und Umbauprozessen beteiligt sind.
Die Zusammensetzung des gewonnenen PRP hängt unter anderem von Ausgangsblut, Aufbereitungssystem und Protokoll ab. Wirkung und Ergebnis sind deshalb nicht bei allen Menschen gleich. Eine klare Indikation und realistische Erwartung gehören zur Behandlung.
Bei feiner werdender, trocken oder müde wirkender Haut kann PRP als regenerativer Baustein eingesetzt werden.
Dünne und sonnenbeanspruchte Haut lässt sich nach ärztlicher Beurteilung in einen Behandlungsplan einbeziehen.
Bei Texturunregelmäßigkeiten oder atrophen Aknenarben kann PRP apparative Verfahren ergänzen, ersetzt sie aber nicht.
Bei ausgewählten Formen von Haarausfall kann PRP nach Diagnostik Teil eines längerfristigen Therapiekonzepts sein.
Vom Blut zur gezielten Anwendung.
Aufbereitung, Menge und Applikation werden an Region und Ziel angepasst. Für Haut und Kopfhaut gelten unterschiedliche Anforderungen; ein starres Standardprotokoll wäre deshalb nicht sinnvoll.
Vorgeschichte, Medikamente, Blutgerinnung, Haut- oder Haarbefund und Erwartungen werden geklärt. Bei Haarausfall steht die Diagnostik vor der Behandlung.
Eine kleine Menge Blut wird unter hygienischen Bedingungen entnommen und für die anschließende Aufbereitung vorbereitet.
Das plättchenreiche Plasma wird separiert und mit feiner Nadel in definierte Haut- oder Kopfhautareale eingebracht.
Häufig werden mehrere Termine geplant. Verlauf und Bedarf an Erhaltungssitzungen werden anhand des tatsächlichen Befundes beurteilt.
PRP ist weder Filler noch Haarwuchsgarantie.
PRP gibt kein Volumen wie Hyaluron und setzt keinen definierten Fremdstoffreiz wie Sculptra oder PolyPhil. Es nutzt Bestandteile des eigenen Blutes, um regenerative Prozesse zu unterstützen.
Bei Haarausfall ersetzt PRP keine Ursachenklärung. Hormonelle, genetische, entzündliche oder mangelbedingte Faktoren müssen berücksichtigt werden. Nicht jede Form des Haarverlusts spricht auf dieselben Maßnahmen an.
Was Patientinnen und Patienten wissen möchten.
Was ist eine PRP-Behandlung?
PRP ist plättchenreiches Plasma, das aus dem eigenen Blut gewonnen und anschließend in ausgewählte Haut- oder Kopfhautareale injiziert wird.
Wann sehe ich ein Ergebnis?
PRP wirkt nicht sofort. Veränderungen der Haut entwickeln sich über Wochen; bei Haarindikationen wird der Verlauf über mehrere Monate beurteilt.
Wie viele PRP-Behandlungen sind sinnvoll?
Häufig wird eine Serie geplant. Anzahl, Abstand und spätere Erhaltung richten sich nach Region, Ausgangsbefund, Diagnose und individuellem Ansprechen.
Hilft PRP gegen Haarausfall?
PRP kann bei ausgewählten Haarausfall-Formen ein Behandlungsbaustein sein. Voraussetzung ist eine ärztliche Abklärung; ein Haarwachstum kann nicht garantiert werden.
Wann bin ich wieder gesellschaftsfähig?
Viele Patientinnen und Patienten sind am selben Tag wieder gesellschaftsfähig. Rötungen, Schwellungen, Einstichstellen oder Blutergüsse können vorübergehend sichtbar sein.
Was kostet eine PRP-Behandlung in Leipzig?
Die Kosten beginnen bei 220 Euro und richten sich nach Region und Aufwand. Nach der Untersuchung erhalten Sie eine transparente Einschätzung nach GOÄ.
PRP ärztlich einordnen lassen.
In der Erstberatung klären wir, ob PRP für Ihr Haut- oder Haaranliegen sinnvoll ist, welche Diagnostik oder Alternativen notwendig sind und wie ein realistischer Behandlungsplan aussehen kann. Bereits beratene Patientinnen und Patienten können direkt einen Folgetermin buchen.

